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Dr. med. Stephan Gerke
1959 Geburt in München 1980 Studium Humanmedizin und Philosophie an der Ludwig-Maximilian Universität München 1987 Arzt in der Psychiatrischen Klinik der Ludwig-Maximilian Universität Nußbaumstraße 1993 Arzt in der neurologischen Klinik "Marianne Strauß" Kempfenhausen/Berg 1994 Facharztanerkennung Psychiatrie, Zusatztitel Psychotherapie 3 Monate Intensivkurs Augsburg in klassischer Homöopathie 1995 Arzt am August-Weihe-Institut für klassische Homöopathie in Detmold 1996 Zusatztitel Homöopathie, Abschluss des Promotionsverfahrens, Beginn der vierjährigen Ausbildung an der Internationalen Akademie für Klassische Homöopathie unter George Vithoulkas 1997 Niederlassung in eigener Praxis in Gräfelfing bei München 1998 Mitbegründung des homöopathisch-therapeutischen Praxiszentrums in München 2000 Diplom der Internationalen Akademie für klassische Homöopathie 2002 Mitautorenschaft "Seelisch gesund durch Homöopathie" von A. Brüdern 2004 Mitautorenschaft "Leitfaden klassiche Homöopthie" Hrg. Quak, Geissler 2006 Abschluß einer zweijährigen Ausbildung zum Supervisor für Verhaltenstherapie am CIP (Centrum für Integrative Psychotherapie München) Dozententätigkeit unter anderem im Rahmen der studentischen Ausbildung an den Universitäten Würzburg und München, an der Akademie für klassische Homöopathie in Gauting, sowie an der Clemens von Bönninghausen Akademie in Wolfsburg. |
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Dr. med. Stephan Gerke Arzt für Psychiatrie, Psychotherapie, Homöopathie Killerstr. 2 D-82166 Gräfelfing Tel. 0049-(0)89-89 89 25 15 Fax 0049-(0)89-89 89 25 16 |
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Ich wünsche mir von der Homöopathie KONKRET viele Kasuistiken aus der homöopathischen Praxis. Natürlich darf gerne auch einmal eine "Wunderheilung" dabei sein. Aber das wichtigste ist mir, dass ich nachvollziehen kann, warum welches Mittel ausgewählt worden ist und bei welchen Krankheitsbildern ich mit welchen Verläufen rechnen kann. Für mich gibt es einige "klassische Fragestellungen", über die ich bei jedem Patienten immer wieder nachdenke: • Welche Symptome ziehe ich vor allem für die Arzneimittelwahl heran: Akutsymptome, "konstitutionelle Symptome", miasmatische Symptome? • Ein Heilungsverlauf schreitet gut voran, auf einmal geht nichts mehr, das alte Mittel wirkt nicht mehr, aber entgegen der "reinen Lehre" sind neue Symptome für eine überzeugende neue Verschreibung eigentlich nicht gut zu sehen. Was ist zu tun? • Ein Patient hat gute Symptome, aber es gibt mindestens drei Mittel, die ich auf diese Symptome hin verschreiben könnte. Nach welchen Kriterien entscheide ich mich? • In welchen Fällen ist es wichtig, ein "kleines Arzneimittel" zu verschreiben, wann ist es besser, sich auf ein Polychrest zu verlassen? • Ein Mittel wirkt gut, aber die Symptome, die ursprünglich zur Verschreibung geführt hatten, sind mittlerweile alle verschwunden. Ich sehe bereits ein neues Mittel. Soll ich dies nun verschreiben bzw. wann ist es besser, weiter beim alten Mittel zu bleiben? • Ein Patient hatte bisher einen ganz guten Verlauf, jetzt tritt eine schwerwiegende neue Pathologie auf. Wie ist nun der bisherige Verlauf zu beurteilen, welche Konsequenzen ziehe ich für die jetzt notwendige neue Verschreibung? Heli Retzek hat in seinem Beitrag über schwere Pathologien in der "Homöopathie Zeitschrift" diese Fragen sehr schön aufgeworfen. Ich würde mich freuen, wenn wir gemeinsam durch unsere Erfahrungsberichte einer klaren Beantwortung dieser Fragen näher kämen. Dr. med. Stephan Gerke |
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