Annett Bellmann Norma Gaebler Tjado Galic Stephan Gerke Alfons Geukens Stephan Gerke Claudia Grothus Andreas Hesch Georg Ivanovas Monika Kreutzer
Logorot-Home
Erika Maurer Irene Melzer Roland Methner Hedi Meusburger Josef Rau Helmut Retzek Eckart von Seherr-Thohs Inga Maria Stalljann George Vithoulkas Hanne-Lore Wasserfall

Dr. Alfons Geukens

 

• Geboren am 30. September 1944 in Balen

• Besuch des altsprachlichen Gymnasiums in Klein Seminarie in

St. Truiden bis 1963

• Krankenpflegeausbildung A1: PHIV in Hasselt von 1963-1966

• Tropenmedizin für Krankenpfleger von 1966-1967

Leop. II-Instit. Antwerpen

• Entwicklungshilfe mit der Scheut Gemeinde Haiti, Projekt Derac

von 1966-1969

• Gekrönte Belgische Stiftung „Berufung für Medizin“, überreicht

von Prinzessin Paola: 1970

• Medizinstudium an der Katholischen Universität Leuven (KUL) 1976

• Tropenmedizin Leopold II Institut. Antwerpen 1975-1976

• Entwicklungshilfe ABOS Zaire – Mikalayi: 1976-1978

• Praktischer Arzt seit 1978

• Klassische Homöopathie seit 1979. Diplom für Klassische Homöopathie,

Athen: „Athener Schule für homöopathische Medizin“ 1985

• Gründer und Direktor des „Clinical Training Center for Classical

Homeopathy“ in 1983

• Ärzte in Ausbildung aus Belgien, Holland, Deutschland, Schweiz,

Polen, Österreich und Mexiko

• Gründer und Direktor der „International School for Classical

Homeopathy“

• Seit 1987 lehrt er an verschiedenen internationalen Schulen

Homöopathie.

Geukens

Dr. Alfons Geukens

Homöopathisches Zentrum

12-Septemberstraat 19

B-3940 Hechtel / Belgium

Tel. 0032-11 73 23 55

Fax 0032-11 73 48 65

dr@geukens.net

www.geukens.de

 

Wir brauchen in der Tat eine Zeitschrift mit guter klassischer Homöopathie.

Selten findet man in einer Zeitschrift gut dokumentierte Fälle mit einer deutlichen Repertorisation. Man kann doch nicht aufgrund eines Gefühles verschreiben, ohne die Totalität aller Symptome zu berücksichtigen, wie S. Hahnemann bis zu 11 Mal in seinem Organon (6. Auflage) betont.

Der Grund, warum ein Arzneimittel verschrieben wird, muss deutlich argumentiert werden mittels Rubriken des Repertoriums oder aus der Materia Medica (in der oft noch viele Symptome für ein Mittel zu finden sind, welche noch nicht im Repertorium aufgenommen wurden).

Natürlich ist der § 153 des Organons äußerst wichtig, aber darüber hinaus wird man noch weitere wichtige Symptome bei dem Patienten finden, die das richtige Mittel indizieren.

Was weiterhin oft in Publikationen fehlt, sind die Potenzangaben und die Frequenz der Wiederholung des Mittels. Dies ist abhängig davon, ob wir es mit einer situativen Verschreibung zu tun haben oder mit einer wirklich chronischen Krankheit. Bei einer chronischen Krankheit kann es durchaus vorkommen, dass man weitere Mittel verschreiben muss, wenn ein akuter Zustand auftritt, dessen Auslöser bekannt ist. Ist dieser akute Zustand vorbei, dann werden die chronischen Beschwerden wieder schlimmer und man benötigt wieder das sog. „Konstitutionsmittel“.

Darum ist es wichtig, ein Follow-Up zu haben, das über einen längeren Zeitraum geht; nur dann kann man auch beurteilen, ob wir es mit einer richtigen Verschreibung zu tun haben.

Auch kann es vorkommen, dass es dem Patienten nach der ersten Gabe des Mittels gut geht, er aber dann auf das gleiche Mittel nicht mehr reagiert – auch nicht auf höhere Potenzen. Das bedeutet, dieses Arzneimittel war keine Simillimum-Verschreibung (vorausgesetzt wir haben es mit einem chronischen Fall zu tun).

Ich hoffe, dass genügend Autoren gefunden werden, die die Homöopathie KONKRET unterstützen. Ich für meinen Teil werde sicherlich mein Bestes geben, um die Zeitschrift zu optimieren.

Dr. Alfons Geukens

nach oben

zum nächsten Autor

zur Liste

Stephan Gerke